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Cross-Country-Boccia

Ein neuer Stern am Himmel der dynamischen Outdoor-Sportarten

Anm.: Beim diesem Artikel handelt es sich um ein wachsendes Dokument, das (noch) keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Den Blick in die CCB-Knigge (mit Galerie!) nicht vergessen.

Seit einigen Jahren pflegen die Caravelles und Explorer eine Tradition, bzw. eine neue, jugendliche Sportart, in die so mancher/s (Ex-)CaEx viel Herzblut steckt.
Über das Wesen des Mutterspiels Boccia sollte nicht allzu viel gesagt werden müssen, wenn doch, hier bitte: „Boccia ist die italienische Variante des Boule-Spiels, bei dem es darum geht, seine eigenen Kugeln möglichst nah an eine kleinere Zielkugel (Sau) zu setzen bzw. die gegnerischen Kugeln (Schweine) von der Sau oder die Sau von den Schweinen wegzuschießen. Boccia wird auch als Präzisionssport bezeichnet.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Boccia - in elementaren Punkten abgeändert)


Finale der historischen Oberdrauburg-Open 2005.

Das wesentliche am Boccia-Spiel der CaEx, bzw. zeitweise der gesamten G11 ist die gesonderte Form des Cross-Country-Boccia (CCB), welches pfadfindertypisch wo-, wann- und bei welchem Wetter auch immer es gewünscht wird, gespielt werden kann.
Wichtig ist hierbei die Überlegung: Wir lassen uns doch nicht an eine geebnete Sandbahn binden, geebnete Sandbahnen sind langweilig, stinken, kratzen und beißen.

Wichtige Eckpunkte des CCB-Spiels:

+ Kugelanzahl: Anstatt wie im üblicherweise gespielten „Individuale“ hat jeder Athlet pro Spielrunde nur zwei, nicht vier Kugeln zur Verfügung.

+ Punktezahl: CCB wird nicht auf eine beschränkte Punktezahl (üblicherweise 9, 11, 12 oder 15 Punkte) gespielt, sondern hat ein offenes Ende. Der Spieler mit der am Ende höchsten Punktezahl trägt den Sieg nach Hause.

+ Kugeln und Verwendung dieser: CCB-Kugeln unterliegen nicht den internationalen Bestimmungen für Wettkampfkugeln, was schade, zwischenzeitlich aber Fakt ist.
Gespielt wird sowohl mit den handelsüblichen, bunten, flüssigkeitsgefüllten Plastikkugeln [Link], sowie mit der extravaganten Edelstahlvariante.
Klare Bestimmungen oder zumindest eine Empfehlung seitens des herbeigesehnten Cross-Country-Boccia Verbandes, was den Gebrauch von Plastik- und Stahlkugeln vor allem im Hinblick auf den Unterschied zwischen Trainingsspielen, regionalen und internationalen Turnieren betrifft, werden erwartet.

+ Abwurf: Zum Abwurf gibt es leider auch keine klaren Bestimmungen, wie es international eigentlich üblich ist. Lediglich ein Überschreiten der Abwurflinie und das Vor-Dem-Körper-Halten der Nicht-Wurfhand beim Abwurf, sowie das Bewegen der Kugel in Form eines Stoßes, werden als Regelverstöße gesehen.
Abwurfrichtlinien sind das Schwingen mit dem Arm, sowohl mit in als auch gegen die Abwurfrichtung gerichteter Handfläche.

+ Spielablauf: Der signifikanteste Unterschied zum abgedroschenen Normal-Boccia ist das Spielen auf ein Ziel. Dieses wird in der Spielumgebung von allen Spielern gemeinsam ausgewählt und vom Schiedsrichter verlautbart. Es kann sich hierbei z.B. um Zaunpfähle, Bäume, Felsen, Hausecken, Autos u.ä. handeln.
In Richtung des Ziels, das ohne weiteres mehrere hundert Meter vom Startpunkt entfernt sein kann, wird (bei einer auf beide Seiten maximal 30° betragenden Richtungsabweichung) mit der Sau gespielt. Wird die Sau in einem größeren Winkel als +/- 30° geworfen, versucht es der Werfer erneut. Ab dem dritten Fehlversuch muss die Sau an den nächsten abgegeben werden.
Am Spielstart wird die Sau vom sogenannten „Chef der Bande“ geworfen. Näheres hierzu beim Schiedsrichter/Trainer Ihres Vertrauens.
Nach jeder entschiedenen Spielrunde wirft der Sieger die Sau erneut in Richtung Ziel.
Das Spiel ist beendet, wenn die Sau in einem Umkreis von 100 cm vom Ziel zu liegen und die Spielrunde zu einem Ende kommt. Sieger ist dann der Teilnehmer mit der höchsten Punktezahl.

Dezente Regelanpassungen aufgrund außergewöhnlicher Gelände-Umstände seien dem Schiedsrichter erlaubt.

letztes Update: 23.3.2007

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